Tuesday, October 26, 2004

Loon: 1

1 Loon


Nach anfaenglichen Schwierigkeiten sich dem Thema in geeigneter Art und Weise zu naehern, gelang es mir mittels Recherche im Internet mich mit den Quellen und Zusammenhaengen auseinanderzusetzen. Ein schwieriges Thema, keine Antworten auf Anfragemails, Literatur, die in den Bibliotheken nicht auffindbar war, mangelnde gesetzliche Gleichstellung, wie zum Beispiel die Aberkennung der Gueltigkeit der Zeichensprache, widrige auszere Umstaende bezueglich der Akzeptanz der Auswahl der Arbeit, aber auch Lob, lieszen Unsicherheit und gesellschaftliche Isolation der Befragten, der Thematik in der hiesigen Gesellschaft, und den Abgrenzungsmechanismen von damit Konfrontierten, durchscheinen. Der Philosoph Peter Sloterdijk schreibt in seinem Werk " Sphaeren" ueber ko- isolierte Existenz:

" Damit beansprucht er ( Anmerkung AS: Peter Sloterdijk) nichts weniger als eine atmosphärische Deutung des sozialen Raums, der Raumschöpfung und der damit verbundenen "Immunraum-Produktionen". Sloterdijk schließt an den alten philosophischen Topos an, nach dem der Mensch auf der Suche nach seiner verlorenen Hälfte sei und sich ständig in zumeist unterentwickelten Ergänzungserfahrungen übt, die in Beziehungen und in Sekten oder aber mit Ideologien, Drogen, Alkohol, Haustieren usw. besetzt werden. Schäume bilden außerdem den Gegensatz zum Einheitsdenken und stehen für die Vielheit an Eigenwelten, die Menschen entwickelt haben. Beispielhaft dafür sind die modernen Apartmenthäuser und ihre Single -Haushalte. Ein großer Teil des Textes widmet sich einer Rekonstruktion der Architekturgeschichte, die diese "Selbstcontainer" entworfen hat. Im Medium der modernen Architektur werde nämlich explizit, wie der Mensch heute in der Welt ist: nicht mehr in einer metaphysischen Einheitssphäre, nicht mehr in eine Kollektivunternehmung eingespannt, sondern als "ko-isolierte Extistenz". Einzelne zelluläre Weltblasen sozusagen, die sich über unterschiedliche Medien (Architektur, Massenmedien, Marktbeziehungen) integrieren und strukturell zu Schaum verdichten. "( 1)

" Die Schaumtheorie, die ich in «Sphären III» entwickle, ist nützlich für all jene, die begriffen haben, dass sie mit ihrem Nachbarn nichts zu tun haben wollen, und trotzdem eine gute Erklärung dafür brauchen, warum sie ihn nicht loswerden. Anders formuliert: Ich versuche, eine Antwort zu geben auf die Frage nach den Rätseln der Gleichzeitigkeit von so verschiedenen Lebensphänomenen, die auf engem Raum zusammengeballt sind, ohne sehr viel miteinander zu tun haben zu können beziehungsweise zu wollen. Schaum ist eine Metapher, die hilft, diese grossen Akkumulationen von menschlichen Lebensformen zu beschreiben – unter Vermeidung des Begriffs «Gesellschaft»."( 2)

Das Angebot im Internet erstreckt sich ueber private Gruppen, wie " Disability and Media"( 3), die Bezug nehmen auf das europaeische Jahr der Menschen mit besonderen Beduerfnissen 2003, Filmfestivals und Medien, sowie " Anthropology and Disability Research"( 4) in der Kategorie " Disability Rights"( 5), " Disabled"( 6), oder projektorientierte Seiten der Stadt Wien, wie " Jugend am Werk"( 7). (/div)

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( 1) Hartmann, Frank:http://www.heise.de/bin/tp/issue/dl-print.cgi
(2) Gaechter, Sven: http://www.weltwoche.ch/artikel/print.asp?AssetID=8227&CategoryID=62
(3) Disabiltiy and Media: http://groups.yahoo.com/group/disABILITY-and-MEDIA/
(4)AnthropologyandDisabilityResearch: http://groups.yahoo.com/group/AnthropologyDisabilityResearch/
(5)DisabilityRights: http://dir.groups.yahoo.com/dir/Cultures___Community/Groups/Disabled/Disability_Rights
(6)Disabled: http://dir.groups.yahoo.com/dir/Cultures___Community/Groups/Disabled
(7)Jugend am Werk: http://www.jaw.at/



2 The Feather
Das Haus " Jugend am Werk" gibt jungen und Menschen mit besonderen Beduerfnissen die Moeglichkeit, einen Ausbildungsplatz, Wohnmoeglichkeiten, Werkstaetten, berufliche Integration, Fahrtendienst und Beratung zu finden. Die Praemissen zur Selbststaendigkeit und Selbstverantwortlichkeit sind im Leitbild, mit dem Ziel den Betreuten ein erfuelltes und integriertes Leben zu bieten, inkludiert. Diese Organisation begann ihre Arbeit nach dem zweiten Weltkrieg, hauptsaechlich auf dem Gebiet der Arbeitsvermittlung und darauf folgender Einrichtung von Werkstaetten. Bis heute ist die Begleitung benachteiligter Menschen und Berufsbildung Jugendlicher zentrales Anliegen. Zahlreiche Veranstaltungen und kuenstlerische Arbeit sollen den Alltag bunter gestalten (8).

" Jugend am Werk wurde im Jahr 1957 aus der Gemeinde Wien ausgegliedert und als eigener Verein organisiert. Eigentümer und gleichzeitig Vereinsmitglieder sind die Gründungsmitglieder Stadt Wien Republik Österreich (vertreten durch das Bundessozialamt ) AMS - AK - ÖGB sowie die Fachgewerkschaften Metall-Textil und Bau-Holz . Jugend am Werk hat 1997 begonnen, ein dokumentiertes Qualitätsmanagement-System aufzubauen und ist seit 1998 nach der inter- national anerkannten Norm ISO 9001 zertifiziert. Mit Stichtag 31. 12. 2003 gingen 1.616 Menschen mit Behinderung in einer Werkstätte von Jugend am Werk einer Beschäftigung nach. In den Wohneinrichtungen wurden 653 Menschen mit Behinderung betreut. 966 Jugendliche besuchten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, und 196 Menschen mit Behinderung nahmen Angebote zur beruflichen Integration in Anspruch. " (9) (/div)

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(8) Jugend am Werk Geschichte: http://www.jaw.at/seiten/geschichte.html
(9) Jugend am Werk Intern: http://www.jaw.at/seiten/intern.html


3 The Bones

Data


4 Bibliographie & Quellenverzeichnis

4 .1 Inet
AnthropologyandDisabilityResearch: http://groups.yahoo.com/group/AnthropologyDisabilityResearch/
2004 USA: Yahoo! Groups
Disability and Media: http://groups.yahoo.com/group/disABILITY-and-MEDIA/
2004 USA: Yahoo! Groups
DisabilityRights: http://dir.groups.yahoo.com/dir/Cultures___Community/Groups/Disabled/Disability_Rights
2004 USA: Yahoo! Groups
Disabled:http://dir.groups.yahoo.com/dir/Cultures___Community/Groups/Disabled
2004 USA: Yahoo! Groups
Gaechter,Sven: Interview«Es gibt lediglich Dividuen». http://www.weltwoche.ch/artikel/print.asp?AssetID=8227&CategoryID=62
2004- 07- 12 Schweiz: Weltwoche Ausgabe Woche 29
Hartmann, Frank: Kritik der monozentrischen Vernunft. http://www.heise.de/bin/tp/issue/dl-print.cgi?artikelnr=17533&rub_ordner=inhalt&mode=print
2004- 06- 03 Deutschland: Heise TP
Jugend am Werk: http://www.jaw.at/ 2004- 10- 26
Jugend am Werk Intern: http://www.jaw.at/seiten/intern.html
2004- 10- 26

4 .2 Print:
Sloterdijk, Peter: Sphaeren I- III
2004 Frankfurt/ Main: Suhrkamp


5 Bilder
Haus Jugend am Werk ( Photo: AS)



Bilder der Handarbeiten von http://www.jaw.at







6 Legende
AS...Amber, Sybille

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posted by Sybil Amber at 10/26/2004 03:31:00 PM

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